Alle Fitness- und Gesundheitsdaten im Überblick: Angstszenario oder Ausweg aus der Datenflut? – Librations

Wie behältst Du eigentlich den Überblick über alle Deine Gesundheitsdaten, wenn Du mit Runtastic Dein Laufen dokumentierst und mit MyFitnessPal Deine Kalorienaufnahme misst? Wie sieht Dein Kalorienhaushalt in Summe aus? Wäre es nicht einfacher, “alle” Daten rund um Sport, Ernährung und Gesundheit an einer Stelle im Überblick zu haben?

Gibt es so eine Datenkrake schon?

Möchte ich „alle“ meine Daten überhaupt einer einzigen Plattform anvertrauen?

 Teil 3:

Alle Fitness- und Gesundheitsdaten im Überblick: Angstszenario oder Ausweg aus der Datenflut?

Apple Health und Google Fit schwingen sich zur „Gesundheitszentrale“ auf

Apple Health soll EINE Gesundheitszentrale werden, die alle Deine Fitness- und Gesundheitsdaten sammelt und aufbereitet.

Wenn Du also  mit Runtastic Deine verbrauchten Kalorien trackst und mit MyFitnessPal Deine Kalorienaufnahme misst und diese Daten an Apple Health schickst, hast Du sofort einen Überblick über Deinen gesamten Kalorienhaushalt.

Apple will aber viel mehr als „nur“ die Fitness- und Ernährungsdaten zusammenzuführen. Apple Health führt alle (soweit möglich) gesammelten Gesundheitsdaten aus allen Wearables und Apps, die Du nutzt, zusammen und präsentiert sie Dir in farbigen Dashboards. Das Ziel ist ein Überblick über Deine Gesundheit mit allen Vitaldaten, die dazu gehören: Atemfrequenz, Ballaststoffe, Blutalkohol, Blutdruck, Blutgruppe, BMI, Größe, Körpertemperatur, Sauerstoffsättigung, Schlafanalyse und sogar Biotin, Chlorid, Cholesterin, uvm.

Dabei ist Apple natürlich davon abhängig, dass die Daten auf die Plattform gelangen. Zwar sind heute vor allem einige bekannteren Sensoren und Apps wie Fitbit (noch) nicht kompatibel zu HealthKit. Aber eventuell ist das nur eine Frage der Zeit?

Je mehr Daten Apple Health bekommt, desto umfangreicher wird Dein Gesundheitsbild und um so führender die Apple als Gesundheitszentrale.

Möchte ich das denn, all meine Daten an Apple geben? Laut Apple bleiben die Daten auf dem Gerät, der Verkauf gesammelter Daten ist untersagt.


Screenshots Apple Health

Bildquelle: Apple Health

 

Das Pendant für Android-Nutzer ist übrigens „Google Fit“ mit einem vergleichbaren Ansatz aber – so unser Eindruck – noch etwas früher dran.

Screenshot Google Fit

Bildquelle: Google Fit

 

Meine Daten gegen Prämien?

Willst Du denn wirklich dass ein Anbieter von Deiner Herzfrequenz, Deinem Trainingszustand über Dein Essverhalten womöglich bis hin zur kompletten Krankengeschichte „alles“ über Dich weiß? Wertvollere Daten über Dich kann es doch kaum geben.

Vor allem Krankenkassen sind sehr interessiert an solchen Daten. Risikozuschläge, profilgenaue Angebote und sicherlich viele weitere Auswertungen wären für sie höchst spannend. Meine Daten gegen Prämien? Doch mit welchen langfristigen Nachteilen erkauft man sich diese Vorteile? Was wird mit alten Leuten und Kranken?

Vor dem Hintergrund sollte jeder mit seinen Gesundheits- und Krankheitsdaten aufmerksam und zurückhaltend umgehen – denn wohin sich das ganze noch weiter entwickeln wird, ist noch lange nicht absehbar.

Und bitte vergiss nicht:

Wirklich kostenlose Angebote gibt es nicht. Eine kostenfreie App bezahlst Du mit Deinen DATEN! Nur wenn Deine Daten für den App-Anbieter einen Nutzen haben, wird er Dir diese kostenlos anbieten. Denn je mehr die App dann nutzen, umso mehr Daten kann er sammeln.

Aktuell möchte ich persönlich meine Gesundheits- und Krankheitsdaten nicht an einem Ort irgendwo auf einem Server in den USA hinterlegt wissen… Genauso wenig möchte ich sie meiner Krankenversicherung “schenken”. Aber die Entscheidung ist jedem selbst überlassen, was er mit seinen Daten macht.

Wem würdest Du Deine Daten anvertrauen? Sind die Plattformen von Google und Apple in Deinen Augen ein Angstszenario oder ein Ausweg aus der Datenflut?

Wir freuen uns über Deinen Kommentar!

 

Teil 1: Freeletics, Runtastic & Co: Wie du die richtige Fitness-App für Dich findest

Teil 2: Die 3 bekanntesten und die 5 spannendsten Fitness Apps

Teil 4: 6 typische Fehler bei der Benutzung von Fitness Apps

Teil 5: Dies ist die richtige Fitness App für Dich!

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